Kampfkunst

Hangul – Taekwon-Do – Deutschland

Wäre General Choi Hong-hi nicht gewesen, wären es wohl die Amerikaner gewesen, die das Taekwon-Do nach Deutschland gebracht hätten. Wir hätten Taekwon-Do dann von den Amerikanern gelernt – sie wären unsere Lehrmeister  gewesen, nicht die Koreaner.
Da Taekwon-Do zu diesem Zeitpunkt in Europa noch weitgehend unbekannt war.


Der US-Soldat Mike Anderson brachte 1963 als Erster die Kampfkunst Taekwon-Do nach Deutschland und unterrichtete sie auch zuerst. Mike Anderson (Schüler des bekannten Meisters Jhoon Rhee) war als US-Soldat in Bayern stationiert und gründete 1964 beim TV Garmisch (Garmisch-Partenkirchen) zusammen mit Hans Vierthaler die allererste Taekwon-Do Abteilung auf Deutschen Boden. Etwa zwei Jahre später erfuhr General Choi Hong-hi, dass Amerikaner in Europa – genauer gesagt in Deutschland das von Koreanern entwickelte Taekwon-Do unterrichteten.

Daraufhin handelte der General schnell, wachsam und geschickt: Er reiste mit vier weiteren Koreanern nach Europa (Deutschland) und bewies durch eine große Vorführung, dass Taekwon-Do eine koreanische Kampfkunst und eine koreanische Erfindung ist. Mike Anderson empfing General Choi Hong-hi mit großem Respekt.

Am 18. Oktober 1965 traf General Choi Hong-hi gemeinsam mit dem „Taekwon-Do Goodwill Team“ – bestehend aus herausragenden Meistern – in Frankfurt am Main ein, um die Kampfkunst Taekwon-Do offiziell in Europa einführen, bestand die Delegation neben ihm selbst als Leiter aus vier weiteren hochrangigen koreanischen Großmeistern:

  • Han Cha-kyo (6. Dan)
  • Kwon Jae-hwa (5. Dan)
  • Park Jong-soo (5 Dan)
  • Kim Joong-geun (5. Dan)
    Zusammen mit General Choi demonstrierten diese vier Pioniere in Städten wie Frankfurt, Garmisch, München und Berlin ihre Disziplin und legten damit das Fundament für das Taekwon-Do in Deutschland.

Von 1978 bis 1994 trainierte ich in Bayern gemeinsam mit amerikanischen Soldaten; uns verband ein enges Band, das Training verlief hervorragend und wir begegneten uns mit großem Respekt. Die Ernsthaftigkeit, mit der diese Soldaten Taekwon-Do ausüben, beeindruckte mich sehr; sie widmeten sich dem Training mit Leib und Seele.
Die jahrelange gemeinsame Ausübung dieser Kampfkunst trug enorm zu meiner persönliche Entwicklung bei. Auch den historischen Hintergrund erfuhr ich durch sie; so lernte ich, dass Mike Anderson der Amerikanische Soldat war, der Taekwon-Do nach Deutschland (und damit nach Bayern) gebracht hatte. In den USA war der koreanische Großmeister und Taekwon-Do-Experte Jhoon Rhee der Lehrer von Mike Anderson, und Mike Anderson galt als einer seiner besten Schüler.
Viele der deutschen Schüler, die seinerzeit bei Mike Anderson trainierten, waren jahrelang offiziell als Taekwon-Do-Trainer tätig, und die große Mehrheit von ihnen hat bis heute nicht vergessen, dass Mike Anderson ihr erster Trainer war.

Man sagte mir: Hätten die Koreaner nicht die Initiative ergriffen und Taekwon-Do nach Deutschland gebracht, wäre Mike Anderson hierzulande wahrscheinlich noch viel berühmter geworden und hätte einen noch bedeutenden Platz in der Geschichte eingenommen.
Natürlich habe ich nicht nur  mit amerikanische Soldaten trainiert; ich besuchte auch Taekwon-Do-Schulen mit deutschen Freunden mit denen ich gemeinsam den Sport ausübte – ich war dort von Anfang an Mietglied Gemeinsam mit diesen deutschen Freunden begann ich als Weis Gurt, und bis heute verbindet uns eine große Herzlichkeit. 
Auch wenn wir gelegentlich unterschiedliche Meinung  sind, bring uns genau das auf positive Weise voran und Verleih uns eine Klare Ausrichtung – zumal ich seit 2003 die deutsche Staatsbürgerschaft besitze, was diese Verbundenheit in einem Klaren Geist noch weiter stärkt. 

(Großmeister Nüsrettin Ala)

 

Übung

„Den Prozess, der dazu führt, dass durch permanentes Wiederholen etwas gelernt wird, nennt man Übung. Des Weiteren schützt regelmäßiges Üben erstens vor dem Verlernen und fördert zweitens zunehmende Perfektion“.

Großmeister Nüsrettin Ala beschreibt hier die fundamentalen Mechanismen des motorischen und kognitiven Lernens, die auch in der modernen Neurobiologie und Trainingslehre als Basis für jeden dauerhaften Erfolg gelten.
Er teilt den Nutzen von regelmäßigen Training in Drei Kernphasen auf:

1. Das Lernen durch permanentes Wiederholen (Die Konsolidierung)

. Was Passiert: Wenn du eine Bewegung oder eine Technik zum ersten Mal ausführst, baut dein Gehirn eine neue, noch sehr schwache Verbindung zwischen den Nervenzellen (Synapsen) auf.
. Die Bedeutung: Durch das „permanente Wiederholung“ wird diese Verbindung wie ein Trampelpfad im Wald, der durch häufiges Begehen zu einer asphaltierten Autobahn wird. Das Gehirn lernt, Signale schneller und fehlerfreier an die Muskeln zu senden.

2. Schutz vor dem Verlernen (Der Erhalt)

. Was passiert: unser Gehirn ist extrem effizient. Nervenbahnen, die wir nicht nutzen, werden nach dem Prinzip „Use it or lose it“ (Nutze es oder verliere es) wieder abgebaut (synaptisches Pruning).
. die Bedeutung: „Regelmäßiges Üben“ signalisiert dem Gehirn, dass diese Fähigkeit Überlebenswichtig ist. Es schütz das Gelernte vor dem Vergessen und sorgt dafür, dass Bewegungsabläufe auch nach Jahren noch intuitiv abrufbar sind.

3. Förderung zunehmen Perfektion (Die Optimierung)

. Was passiert: Am Anfang verbraucht eine neue Technik viel Konzentration und Energie. Je öfter die sie ausführst, desto mehr Details nimmt dein Gehirn wahr und desto feiner wird die Justierung.
. Die Bedeutung: Mit der Zeit automatisiert sich der Ablauf. Du musst nicht mehr darüber nachdenken, wie du etwas tust, sondern kannst dich darauf konzentrieren, es perfekt und maximal effizient ausführen. Aus einer bewussten Anstrengung wird eine unbewusste Meisterleistung.

Zusammengefasst meint er: Meisterschaft ist kein Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess. Nur wer kontinuierlich trainiert, baut Fähigkeiten auf, behält sie und verfeinert sie bis zu Perfektion.

 

 „Früh übt sich, was ein Meister werden will“
(Schiller, Wilhelm Tell)

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben,
sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“
(Sokrates)

„Wer selbst nichts kann, der kann einem andern auch nichts lehren.“
(Johann Beer 28.Februar 1655 – 6. August 1700)

„Fürchte dich nicht vor den langsamen Vorwärtsgehen, fürchte dich nur vor dem Stehen bleiben.“ Weisheit aus Ostasien

Der Meister, der seinen Weg erkannt hat, zeigt die einzelnen Übungen, wie sie ausgeführt werden und wie sie sich zur Hyong fügen so, dass das Einzelne zum Ganzen sich ordnet. Die Hangul- Taekwon-Do Hyongs und die entsprechenden Übungen lehnen sich an das Vorbild der Koreanischen Kampfsport Selbstverteidigung und rufen die Urbilder des Taekwon-Do ins Leben. Das Ziel ist das Erkennen, Sehen und damit Erleuchten des Innermenschlichen und seine Erscheinung in der Welt.

„Taekwon-Do ist Bewegung, geleitet von verschiedenen Bewegungsabläufen, so dass der gesamte Körper sich in Körperbeherrschung schult“.

Mit diesen Satz beschreibt Großmeister Nüsrettin Ala das Kernprinzip und die ganzheitliche Wirkung des Taekwon-Do-Training. Er hebt hervor, dass Taekwon-Do keine bloße Aneinanderreihung von Schlägen und Tritten ist, sondern ein hochgradig koordiniertes System, das den Geist und den gesamten Körper form.

Zerlegt man seine Aussagen, lassen sich draus drei wesentliche Bedeutungen ableiten:

Struktur statt Willkür („geleitet von verschiedenen Bewegungsabläufen“): Im Taekwon-Do folgt jede Bewegung einer präzisen Biomechanik und festgelegten Mustern (wie den Hyong, Formen oder Formenläufen). Man agiert nicht Impulsiv, sondern nutzt erlernte, jahrhundertalte Bewegungsprinzipien. Diese Abläufe lehren den Schnelligkeit optimal zusammenspielen.

Ganzheitliche Entwicklung („so dass der gesamte Körper sich schult“): Taekwon-Do ist kein einseitiges Training. Es Beansprucht nicht nur die Beine für kicks oder die Armen für Blöcke. Von den Zehenspitzen bis zum Nacken – jeder Muskel, jede Sehne und das  gleichgewichtsorgen werden gleichzeitig gefordert und gefördet.

Das Endziel der Meisterschaft („in Körperbeherrschung schult“): Körperbeherrschung bedeutet, dass der Körper absolut gehorsam auf den Willen des Trainierenden reagiert. Es geht darum, maximale Energie punktgenau freizusetzen und im nächsten Bruchteil einer Sekunde wieder völlig stabil und entspannt zu sein. Diese physische Kontrolle führt im Taekwon-Do traditionell auch zu mentaler Selbstbeherrschung und innerer Ruhe.

Zusammenfassend meint Großmeister Ala: Durch das bewusste und wiederholte Einstudieren der präzisen Taekwon-Do-Techniken durchbricht man unkoordinierte Alltagsbewegungen. Man transformiert seinen gesamten Körper in ein Werkzeug perfekte Balance, Kraft und Präzision.

Erstens: „Tae“, Fuß, ist gleich die Grundstellung. Durch Grundstellungen gewinnt man auch das nötige Gleichgewicht, um besser kicken und springen zu können, ohne dass man sich verletzt.

Zweitens: „Kwon“, Faust, bezeichnet den gesamten Arm. Für alle Armbewegungen sind Körperbeherrschung und Gleichgewicht in der Bewegung erforderlich.

Drittens: „Do“, der geistige Weg, d.h. trainieren, trainieren, trainieren. Und zwar trainieren, um sich selbst in seinem Umfeld zu begreifen, im Leben und im Kampfsport Taekwon-Do.

Taekwon-Do ist und bleibt ein asiatischer Sport, Taekwon-Do ist ein praktischer Sport. Um alles zu verstehen und zu begreifen hat man sich mit dem „Do“ auseinanderzusetzen.

Was Taekwon-Do uns zu bieten hat ist

Mit dem Taekwon-Do Training wächst das Selbstvertrauen und so entwickeln wir uns selbst im Bewegen von Körper und Geist. Unsere Hauptübungen, die durch ständig wiederholte Bewegungsabläufe trainiert werden, bringen unserem Körper auf Grund der regelmäßig vollbrachten Leistung gesundheitliche Vorteile.

Wenn jemand fragen würde, was Taekwon-Do bedeutet, so gilt die allgemeine Antwort:  „Kunst des Fußes und der Faust“

Wenn man alle drei Worte zusammen bringt, Taekwon-Do, bezeichnen wir die Kunst unbewaffneter trainierter Menschen, die sich durch Selbstverteidigung schützen können.

Die Übungen wurden erlernt, um eine geschickte Anwendung aller Schläge, Sprünge, Tritte, Stöße undNüsrettin Ala 2012 x Blocks zu beherrschen und um eine sehr gute Reaktion in Form von Ausweichbewegungen einzuüben, so dass man den Gegner kampfunfähig macht ohne ihn ernsthaft zu verletzen.

Man darf nicht vergessen, dass die Grundlage des Taekwon-Do für jeden Aktiven die Fußtechniken sind. Nur eine ideale Dehnungsgymnastik bringt uns zu dem Ziel, ein perfektes Taekwon-Do zu erlernen. Ohne Dehngymnastik ist Taekwon-Do nicht erlernbar. Auch ein Fortgeschrittener muss permanent für alle erlernbaren Übungen diese Grundlage wiederholen. Nur so kann der Körper sich der Vollkommenheit annähern. Natürlich führt nur der tägliche Trainingsehrgeiz zu höheren Leistungen und jeder Tag reizt zu neuem Training. Das Aufwärmen, die Dehngymnastik und viele Auflockerungsübungen sind richtig und genau entwickelte Übungen und Bewegungen, die der Schülern erlernt und selbständig weiter vollführt, so dass der gesamte Körper zur Bewegungsfreiheit in körperlichem und geistigem Sinne führt. Tägliches Üben gibt also den Impuls für das ursprüngliche Begreifen des inneren und äußeren „Do“.
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Das sportliche Training umfasst die Gesamtheit aller planmäßigen und systematischen Maßnahmen im Training- und Wettkampfprozess, die zur Entwicklung der sportlichen Leistungsfähigkeit dienen.
Neben dem sportlichen Training gibt es noch andere Trainingsformen, wie z.B. das Gedächtnistraining, das auf andere Art und Weise dem begriff „Training“ gerecht wird.
Trainingsziele im Sport können sehr vielschichtiger Natur sein. Teamgeist, Hilfsbereitschaft und Einstellungen z.B. Kampfgeist, Selbstbeherrschung.
Die Leistung im Sport hängt von zahlreichen inneren und äußeren Faktoren ab.

Innere Faktoren:
konditionelle Fähigkeiten: Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit.
Persönlichkeitseigenschaften: Motivation, Moral, intellektuelle Fähigkeiten, Talent, Fairness, Teamgeist.

Äußere Faktoren: Familie, Freundeskreis, Schule, Beruf, Trainings- und Wettkampfbedingungen, Trainer.

Für eine optimale Entwicklung der sportlichen Leistung ist es notwendig, eine planmäßige und systematische Steigerung der Belastungsanforderung durchzuführen.
(Pocket Teacher Abi Kompakt wissen Oberstufe Sport Abi Cornelsen Scriptor ISBN 978-3-411-80998-1)

N.Ala 2014Großmeister Nüsrettin Ala

Konzentrationskraft und Durchhaltevermögen schärfen die Wahrnehmung all der Schüler, die das Training ernst nehmen. Die Schüler lernen, das Einzelne dem Ganzen einzuordnen. Das Training mit dem Meister führt die Schüler zu Einsichten, körperlicher Fitness und einer Energie, die Geist und Körper belebt.

„Die Vereinigung der gemeinsamen Aufmerksamkeit vom Meister und Schüler auf das Einzelne und zugleich seinem Ort im Ganzen, ermöglicht die Erleuchtung und die Überwindung hinderlicher Dinge“.

Dieser Satz beschreibt der Kern des traditionellen Meister-Schüler-Verhältnisses in der Kampfkunst und Philosophie. Großmeister Nüsrettin Ala drückt damit aus, dass wahre Erkenntnis (Erleuchtung) und das Meistern vom Hindernissen durch einen ganz bestimmten, gemeinsamen Fokus entstehen.

Gemeint ist damit die Balance aus Detailfokus und Gesamtüberblick:
1. Die gemeinsame Aufmerksamkeit (Synchronisation)
Meister und Schüler richten ihren Geist auf denselben Punkt aus. Sie sind im Hier und Jetzt vollkommen präsent. Der Meister korrigiert nicht nur von außen, sondern spürt die Bewegung oder den Gedanken des Schülers. Diese geistige Verbindung schafft Vertrauen und beschleunigt das Leben.

2. Das Einzelne und sein Ort im ganzen (Mikro- und Makrokosmos)
Das Einzelne: Das ist die konkrete Technik, der einzelne Schritt, der Atemzug oder ein spezifisches Problem im Leben. man widmet sich diesem Detail mit absoluten Hingabe und Präzision.
Der Ort im Ganzen: Man verliert sich dabei aber nicht im Detail. Eine Kampfkunsttechnik funktioniert nur, wenn sie zum Rest des Körpers, zum Rhythmus des Gegners und zur gesamten Philosophie passt. Im Leben bedeutet das: Jede kleine Handlung hat eine Auswirkung auf das große Ganze.

3. Erleuchtung und Überwindung von Hindernissen
wenn du verstehst, wie das kleinste Detail (z.B. die Stellung deines Fußes) mit dem großen Ganzen (z.B. deiner gesamten Lebensenergie oder der Dynamik des Kampfes) zusammenhängt, macht es „klick“.
Erleuchtung ist in diesem Kontext das plötzliche, tiefe Verständnis für das System.
Hinderliche Dinge (wie Angst, Blockaden, Zweifel oder körperliche Fehler) werden überwunden, weil man sie nicht mehr als isoliertes Problem betrachtet, sondern ihren Platz im Gefüge versteht und sie dadurch auflösen kann.

Zusammengefasst: Der Satz ist eine Anleitung zur Achtsamkeit. Er besagt, dass man unter Anleitung eines Meisters lernen muss, gleichzeitig den Zoom-Blick (das Detail) und den Weitwinkel-Blick (das Ganze) zu nutzen, um Meister seines Fachs und seiner selbst zu werden.

Erfahrung ist uns sehr wichtig. Der Körper ist zu kontrollieren und das Geistige weiter zu geben.

Großmeister Nüsrettin Ala

„Der Taekwon-Do-Sport vermittelt jedem Menschen Respekt, Großzügigkeit und eine gewisse Disziplin; um sich diese Eigenschaften anzueignen, ist Training erforderlich.“ (Großmeister Nüsrettin Ala)

 

„Erfindung repräsentiert den Zustand eine visionären Individuums, das sich zuvor das erforderliche Wissen angeeignet hat.“
(Großmeister Nüsretin Ala)

Großmeister Nüsrettin Ala möchten mit diesem Zitat vermitteln, dass echte Innovation kein Zufallsprodukt ist, sondern die Verschmelzung von fundiertem Wissen und kreativer Weitsicht.

Das Zitat lässt sich in zwei entscheidende Kernkomponenten zerlegen, die den Prozess des Erfindens beschreiben:

  • Das erforderliche Wissen (Das Fundament): Eine Erfindung entsteht selten aus dem Nichts. Das „Individuum“ muss sich zuvor intensiv mit der Materie auseinandergesetzt, gelernt und Fachwissen angeeignet haben. Dieses Wissen bildet das Werkzeug und die solide Basis.
  • Der visionäre Zustand (Die kreative Kraft): Reines Wissen reicht jedoch nicht aus, um etwas Neues zu erschaffen. Es braucht den „visionären Zustand“ – die Fähigkeit, über den aktuellen Tellerrand hinauszuschauen, ungesehene Verbindungen zu knüpfen und sich eine Zukunft vorzustellen, die es so noch nicht gibt.

    Die Kernbotschaft: Eine Erfindung ist das Resultat eines Vorbereitungsprozesses. Erst wenn ein gut ausgebildeter Verstand (Wissen) auf eine inspirierte, zukunftsorientierte Denkweise (Vision) trifft, entsteht die nötige Synergie, um eine echte Innovation hervorzubringen. Kurz gesagt: Visionen ohne Wissen sind reine Träumerei – Wissen ohne Vision ist reine Verwaltung des Bestehenden.